Kompatibel oder nicht?!

Dienstag 21 August 2012

Im Bereich der Kommunikationstechnik gibt es immer mehr Neuerungen, die sich auf den Betrieb eines Unternehmens mehr oder weniger positiv, wie auch negativ, auswirken können. Demnach wird die moderne Kommunikationstechnik für viele Unternehmen immer mehr zum Thema. Wo vor einiger Zeit noch klassische ISDN-Geräte und Anlagen ihre Daseinsberechtigung inne hatten, so kommen immer mehr die sogenannten VoIP (Voice over IP)-Geräte und Anlagen zum Vorschein. Insbesondere bieten mittlerweile viele Telekommunikationsanbieter, wie die Deutsche Telekom, Vodafone und viele andere, neben dem klassischen ISDN und dem analogen Anschluss, auch Voice over IP als NGN-Anschlüsse an. Bei NGN (Next-Generation-Network) werden die traditionellen Telefonnetze durch eine einheitliche paketvermittelnde Netzinfrastruktur ersetzt und eine Kompatibilität zu den älteren Telekommunikationsnetzen geschaffen, welche dann über das Internet laufen und hierüber telefoniert werden kann. Es hat also mit dem Voice over IP vergangener Jahre nichts mehr gemein. Im Grunde werden so die normalen Telefonsignale in digitale Signale umgewandelt. Diese Informationen werden per Datennetz übertragen und vom Endgerät der Gegenstelle wieder in analoge Signale zurückverwandelt, um sie dann an unsere Telefone oder auch analogen Faxgeräte zu übertragen. Die Wartung der NGN-Anschlüsse und der Aufbau dieser ist für den Telekommunikationsanbieter weniger umständlich, als bei den klassischen ISDN- und Analog-Anschlüssen. Das spart dem Anbieter natürlich Kosten, was dieser zumeist auch in seinem günstigen Endkunden-Preis bemerkbar macht. Demnach sind heutzutage viele ISDN- und Analog-Anschlüsse teurer, als ein NGN-Anschluss. Die NGN-Anschlüsse können über DSL-Endgeräte, wie die Fritzbox von AVM, betrieben werden. Dies lohnt sich vor allen Dingen für kleinere Büros. Bei größeren Unternehmen würde sich hingegen schon eine NGN-Lösung auf Basis einer virtuellen Telefonanlage mehr lohnen, da diese im Vergleich zu ISDN-Anlagen weitaus leichter zu administrieren ist und der Kostenvorteil auch hier nicht außer Acht gelassen werden sollte. Insbesondere die geringen Anschaffungskosten sprechen hier klar für sich.

Mit der Neuheit kommt nun aber auch die Problematik der Inkompatibilität von alten Geräten hinzu, die einfach für die neuen Techniken nicht ausgelegt sind. In vielen Büros wird noch immer Fritzfax eingesetzt, um Faxe digital und direkt auf dem PC zu erhalten, damit nicht jedes ankommende Fax durch ein externes Faxgerät ausgedruckt wird, was wiederum nicht zu unterschätzende Kosten (Papier, Toner) verursachen würde. Demzufolge eine bis hierhin gute Lösung.

Doch wenn noch alte ISDN-Karten verwendet werden, die direkt im Rechner verbaut sind, und ein neuer Rechner her muss, dann kann es zuweilen passieren, dass die alte ISDN-Karte nicht mehr in den neuen Rechner passt. Denn die Anschlüsse auf dem Mainboard bzw. der Hauptplatine sind gar nicht mehr vorhanden. Insbesondere ergeben sich auch dort Schwierigkeiten, wo externe ISDN-Modems von AVM eingesetzt wurden. Diese werden nicht mehr vertrieben und es sind auch keine Treiber für den weiteren Betrieb unter einem neuen Betriebssystem verfügbar. Dann ist auch die Software Fritzfax nicht mehr nutzbar. Zudem ist es möglich, dass bei einem kompletten Anschlusswechsel von ISDN auf NGN die alte ISDN-Technik nicht mehr eingesetzt werden kann.

Jedoch gibt es unter anderem zwei interessante Möglichkeiten für Abhilfe. Es reicht ein einfaches analoges Modem, welches mit dem in Windows 7 integrierten Windows Fax- und Scan-Tool kombiniert wird. Damit können alle Faxe weiterhin elektronisch empfangen werden. Eine weitere Möglichkeit ist, wenn Sie im Büro über ein modernes Kombigerät zum Scannen, zum Drucken und zum Faxen verfügen. Dann kann das Gerät so eingestellt werden, dass jedes Fax auch direkt an den PC weitergeleitet und nicht ausgedruckt wird. Gern informieren wir Sie bei einem Austausch Ihrer Technik über die neuen Möglichkeiten, die gegebenenfalls auch Maßnahmen über die Reduzierung von laufenden Kosten beinhalten.

Hierzu können Sie sich gerne auch an uns wenden.


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